erläuterungen

yoga – ein weg der mitte

Yoga ist eine klassische indische Lehre. Sie beruht auf dem Wissen und der Erfahrung altindischer Weiser. Yoga versteht sich als umfassende Disziplin, um Körper und Geist in Einklang zu bringen, körperliches Wohlgefühl zu erzeugen und geistige Wachheit zu schenken.

Yoga umfasst mehrere Stufen: die gesellschaftliche Disziplin, die Selbstdisziplin, Körperübungen, Beherrschen des Atems, das Sich-nach-innen-Ausrichten, die Konzentration, die Meditation und die Selbstverwirklichung.

Yoga eignet sich für alle, die eine körperliche und geistige Übung zugunsten ihrer Gesundheit und inneren Harmonie anstreben.
Yoga kennt kein Alter.

Meine Grundausbildung basiert auf der Hatha Yoga-Schule nach B.K.S. Iyengar.
In der Methode von B.K.S. Iyengar werden die Asanas (Körperhaltungen) detailliert und unter genauer Anleitung des Lehrers / der Lehrerin ausgeführt. Anatomische Zusammenhänge werden erklärt und in den Übungen erkannt. Durch diese äussere Form präzisen Übens wächst die innere Dynamik, der Mensch wird sich seiner selbst bewusst.

Weitergebildet habe ich mich bei verschiedenen Lehrer*innen, u.a. am Ramamami Iyengar Yoga Institut in Poona, Indien, bei Jaki Nett aus Kalifornien, bei Josef Welsch aus Österreich und bei Aadil Palkhivala aus Amerika.

Typisch für Yoga nach B.K.S. Iyengar sind Hilfsmittel wie Decken, Gurte und Stühle. Sie werden vielfältig eingesetzt und helfen den Schüler*innen ein tief greifendes Verständnis seiner Übungsarbeit zu erlangen.

Mein Selbstverständnis als Yogalehrerin
Es ist mir wichtig, dass meine Schüler*innen lernen, sich Zeit zu nehmen, um sich selbst zu beobachten. Ich erarbeite präzise Grundlagen, um darauf aufbauen zu können. Meine Schüler*innen sollen sich behutsam selbst kennen lernen und diese Achtsamkeit in ihren Alltag übertragen.

So einzigartig der Mensch, so individuell das Asana. Jede und jeder Einzelne kann sich darauf einlassen, bekannte Dinge immer wieder neu zu tun, authentisch zu werden und zu bleiben, Altes loszulassen und Neues zu entdecken. Das lehrt uns der Yoga.

zazen

Zen ist das japanische Wort für Meditation und kann heute von jedem geübt werden. Es ist frei von Bewertungen und Dogmen.

Das Geheimnis des Zen besteht darin, in einer Haltung tiefer Konzentration einfach zu SITZEN, ohne Ziel und ohne Streben nach Nutzen. Dieses derart uninteressante Sitzen nennt man ZAZEN, wobei „Za“ sitzen, und „zen“ Meditation, Konzentration und Versenkung bedeutet. Die Ausübung von Zazen hat eine sehr positive Wirkung auf Körper und Geist. Sie führt beide zurück zu ihrem normalen Zustand.

Das Geheimnis des Zen besteht darin, in einer Haltung tiefer Konzentration einfach zu SITZEN, ohne Ziel und ohne Streben nach Nutzen. Dieses derart uninteressante Sitzen nennt man ZAZEN, wobei „Za“ sitzen, und „zen“ Meditation, Konzentration und Versenkung bedeutet. Die Ausübung von Zazen hat eine sehr positive Wirkung auf Körper und Geist. Sie führt beide zurück zu ihrem normalen Zustand.

Der Zen-Buddhismus lehrt uns, nicht um die Vergangenheit oder die Zukunft zu sorgen, sondern dem Moment der Gegenwart, in dem wir allein wirklich leben, die höchste Bedeutung beizumessen.

Zen zu ergründen bedeutet, uns selbst zu ergründen,
uns selbst zu ergründen bedeutet, uns selbst zu vergessen,
uns selbst zu vergessen bedeutet, die Buddhanatur, unserer ursprünglichen Natur, zu finden.

Meister Dogen (13. Jahrhundert, Einführung von Zen in Japan)

körper-seelen-zeit

Mit verschiedensten Bewegungs- und Atemübungen wird ein körperlicher und psychischer Ausgleich geübt. Musikintervalle unterstützen den Prozess mit dem Ziel in ein vegetatives Gleichgewicht zu kommen und sich wohlgespannt zu fühlen.